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Bonusvereinbarung Muster österreich

In Österreich besteht eine klare Aufteilung der Verantwortlichkeiten zwischen tariflichen Vereinbarungen auf Branchenebene und betriebsbetrieblichen Betriebsverträgen. Während der Kernbereich der Festsetzung der Lohnsätze und der Höchstarbeitszeit im wesentlichen den Tarifparteien vorbehalten ist, beschränkt sich die Regelungskompetenz der Vertragsparteien fast ausnahmslos auf “soziale Angelegenheiten”, wie die Einführung computergestützter Personalinformationssysteme, die Festlegung der Start- und Endzeiten für die täglichen Arbeitszeiten oder die Terminierung von Pausen. Die einzigen lohnbezogenen Angelegenheiten, die in den regelungsrechtlichen Geltungsbereich von Betriebsverträgen fallen können, sind Lohnansprüche für die Teilnahme an Betriebsversammlungen , Gewinnbeteiligungssysteme, betriebliche Altersversorgungssysteme und dergleichen. Mit dieser Beschränkung soll sichergestellt werden, dass die Tarifvertragsparteien im System der Beschäftigungsregelung insgesamt Vorrang haben. Bei den in einem Tarifvertrag festgelegten Delegierungsklauseln werden einige Verhandlungskapazitäten in Bezug auf Arbeitszeit und – bis zu einem gewissen Grad – auch an die betroffenen Parteien auf Unternehmensebene delegiert, jedoch ausschließlich im Rahmen der sektoralen Tarifverträge. Adoptiv- oder Pflegeväter sind ebenso anspruchsberechtigt wie gleichgeschlechtliche Partner (Adoptiv- oder Pflegeeltern). Eine schriftliche Vereinbarung mit dem Arbeitgeber ist erforderlich; es besteht kein Rechtsanspruch auf die Familienbonuszeit. Das österreichische Gesetz beschränkt den Arbeitstag auf maximal acht Stunden (ohne Pausen) und die Arbeitswoche auf maximal 40 Stunden. Die wöchentliche Arbeitszeit kann jedoch bis zu 12 Stunden pro Tag und bis zu 60 Stunden pro Woche über einen Bezugszeitraum (zwischen 13 und 52 Wochen) nach Vereinbarung variiert werden, solange eine durchschnittliche 40-Stunden-Woche beibehalten wird. Die Schwellenwerte, die den Beginn von Überstunden markieren, werden von den Rechtsvorschriften sowohl täglich als auch wöchentlich festgelegt. In Österreich liegen die Schwellenwerte bei acht Stunden pro Tag und 40 Stunden pro Woche. Aufgrund einer kürzlich erfolgten Änderung des AZG kann seit September 2018 die tägliche Höchstarbeitszeit auf 12 Stunden und die Wochenstunden auf 60 Stunden verlängert werden. Mit der Änderung wurde auch der Höchstarbeitstag unter Gleitzeitregelung auf 12 Stunden verlängert.

(Weitere Informationen finden Sie im österreichischen nationalen Beitrag des Jahresrückblicks von Eurofound). Sind verbindliche Schieds-/Streitbeilegungsvereinbarungen durchsetzbar? Der Betriebsrat (Betriebsrat) Betriebsrat ist das einzige Organ in der Privatwirtschaft, das die Arbeitnehmer auf Arbeitsplatzebene vertritt. Rechtlich gesehen ist der Betriebsrat ein Organ, das in Betrieben eingerichtet werden soll, die konsequent fünf oder mehr Arbeitnehmer beschäftigen. Sie übt die gesetzlich verankerten Mitentscheidungsrechte für die Arbeitnehmer am Arbeitsplatz aus. Betriebsräte können entweder getrennt für Arbeiter und Angestellte eingerichtet werden oder beide Kategorien vertreten. Ein Betriebsrat wird von der Belegschaft – im Wesentlichen von allen Beschäftigten innerhalb des Betriebs im Alter von mindestens 18 Jahren – für eine Amtszeit von fünf Jahren gewählt (für alle ab 2017 niedergelassenen Betriebsräte; für bereits bestehende Betriebsräte gilt die bisherige Amtszeit von vier Jahren) auf der Grundlage des Verhältniswahlrechts, wobei die Anzahl der Ratsmitglieder durch die Größe der Belegschaft bestimmt wird.

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